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Entwicklungsprozess

Composum ist ein Modellierungstool für Entwurf, Design und Dokumentation. Es kann über den gesamten Softwareentwicklungsprozess hinweg eingesetzt werden. Ohne Code-Generierung bzw. Round-Trip-Engineering erfolgt die Implementation unabhängig vom Composum mit einer beliebigen Entwicklungsumgebung. Zur Dokumentation kann der entstehende Code über das integrierte Reverse-Engineering jederzeit wieder in Composum übernommen und aufbereitet werden.

  Tutorial (PDF-deutsch-1.6Mb)
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Dokumentationssprozess

Im Composum werden Dokumente aus Textbausteinen, Teildokumenten, Diagrammen und Illustrationen zusammengesetzt. In dieser Struktur können Dokumente im Ganzen oder über ihre Bestandteile bearbeitet und vollständig erstellt werden. Jedes Dokument und jedes Teildokument kann im PDF-, RTF- und HTML-Format exportiert werden.

 Organisation

Projekt

Das Composum-Projekt bildet den Rahmen zur Organisation aller Entwurfselemente. Zur Strukturierung des Modells werden alle Entwurfsobjekte in Packages organisiert. Diese Packages können alle Bausteintypen (Klassen, Diagramme, Dokumente usw.) enthalten.

Der Projektbaum visualisiert die gesamte Struktur. In dieser Struktur sind beliebige Manipulationen möglich. Wie in JavaTM definiert jedoch jedes Package einen eigenen Namensraum. Für Klassen und Interfaces repräsentieren diese Packages zugleich die Java-Packages.

Im Projektbaum sind alle Elemente des Modells erreichbar. Auch Bestandteile von Klassen (Attribute, Methoden, Beziehungen) und Diagrammen (Abbildungen, Objekte, Beziehungen) werden im Projektbaum visualisiert und können direkt manipuliert werden.

 UML

Zur Zeit werden von Composum die drei wichtigsten Diagrammtypen aus der UML-Suite - Use-Case-Diagramm, Klassendiagramm und Sequenzdiagramm - unterstützt. Komponenten- und Aktivitätendiagramme werden die nächsten Erweiterungen sein. Composum ist so modular aufgebaut, dass jederzeit Diagrammtypen (auch individuell und auf Anfrage) ergänzt werden können. Alle Diagramme sind um ein Strukturelement, die Abbildung, erweitert worden. Mit Abbildungen können Ausschnitte aus einem Diagramm dauerhaft selektiert, benannt und an anderer Stelle, insbesondere im Textdokument, verwendet (referenziert) werden.
 

Use-Case-Diagramm

Use-Case-Diagramme beschreiben verschiedene Szenarien eines Projektes ohne störende Details. Im Composum werden alle für Use-Case-Diagramme vorgesehenen Elemente unterstützt. Elemente, die später in anderen Diagrammen verfeinert werden sollen (Klassen, Instanzen oder Assoziationen), können hier bereits vordefiniert und auf verschiedene Arten dargestellt werden.

 


 

Klassendiagramm

Mit dem Klassendiagramm wird die statische Struktur der Klassen und Objekte eines Projektes mit ihren Beziehungen untereinander definiert. Mit dem Fokus auf der Java-Entwicklung werden im Composum insbesondere Interfaces mit spezifischer grafischer Darstellung und die Transformation zwischen Klassen und Interfaces angeboten.
 

Sequenzdiagramm

Das Sequenzdiagramm beschreibt exemplarisch konkrete Abläufe. Composum ist in der Lage, Sequenzen und Messages mit einer Semantik zu versehen, die auch für Sequenzdiagramme die Konsistenz im Modell sicherstellt. Nachrichten können im Sequenzdiagramm mit Methoden der beteiligten Objekte verknüpft werden. In einer weiteren Ausbaustufe sollen Sequenzdiagramme auch direkt als Schablone für Testabläufe in unser Testtool Exacum übernommen werden können.

 Dokumente

Zusammengesetzt werden die Diagramme, Grafiken und Abbildungen in einem Textmodul. Texte, d.h. Absätze, Kapitel und Dokumente sind selbst Modellelemente und können daher auch selbst zur Konstruktion von Dokumenten eingesetzt werden.

Wie bei den üblichen Textverarbeitungen und im Composum auch bei grafischen Elementen können alle Formatierungen über Formatvorlagen definiert und auf die Textelemente angewendet werden. Auch Querverweise und automatische Beschriftungen sind integriert.

In der Textverarbeitung können einzelne Textelemente oder Dokumente und Teildokumente einzeln bearbeitet werden. Die Textelemente werden automatisch Bestandteil des Projektbaumes in ihrem jeweiligen Dokument oder Element.

Jedes Dokument kann separat oder als Teil eines größeren Dokumentes exportiert werden. Der Export erfolgt im PDF-, RTF-, HTML oder im XSL/FO-Format. Das Ergebnis kann danach direkt versendet oder gedruckt werden. Ein weitere Bearbeitung ist nicht notwendig.